Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V.

Neuerscheinungen

Ravensberger Blätter, Erstes Heft 2010
Thema: Erinnerungskultur

  1. Beiträge
    1. Martin Decker und Kai-Uwe von Hollen:
      "Montag werden wir, wenn's gut geht, am Ziel sein".
      Die Deportation aus dem Gestapobezirk Bielefeld am 10. Juli 1942
      S. 1 - 25
    2. Wolfgang Herzog:
      Das Zwangsarbeiterlager Bethlem auf dem Johannisberg.
      Zur Geschichte des Lagers und seiner Bewohnerinnen und Bewohner
      S. 26 - 48
    3. Uwe Horst:
      Ein Stolperstein für Wilhelm Hünerhoff.
      Neue Formen der Erinnerungskultur in Bielefeld
      S. 49 - 62
    4. Michaela Kipp:
      "NS-Staatsschauspieler" und "Nazigegner".
      Das schwierige Erbe des Albert Florath
      in der Erinnerungskultur der Gegenwart
      S. 63 - 75
    5. Eckhard Möller:
      Geschichte online.
      Projektbericht des Arbeitskreises Erinnerungskultur in OWL
      S. 76 - 78
  2. Buchbesprechungen und Buchanzeigen
    1. Daniel Siemens:
      Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten (Neumann)
      S. 78 - 81

Titel:
Zeichnung "Unter Zwang": Susanne Albrecht
Foto "Mahnmal": Steffen Trantow
Foto "Stolperstein": Dr. Christine Biermann

94. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, Jahrgang 2009

Andreas Kamm
Das Rechnungsbuch des Amtes Sparrenberg von 1549/50
S. 7 - 96

Heinrich Rüthing
Caspar Florenz Consbruch (1655 - 1712) -
Ein Diplomat auf europäischer Bühne vergisst sein "Vaterland zu Bilefeld" nicht
S. 97 - 118

Heinrich Büsemeyer
Daniel Christian Francke (1690 - 1775) -
Ein Schüler August Hermann Franckes wird Pfarrer in Werther
S. 119 - 146

Roland Köhne
Ludwig Volrath Jüngsts Drama "Armin und Germanicus"
S. 147 - 158

Frigga Tiletschke
"Zwischen Untertanengeist und Solidarität" - Ravensberger Missionare im kolonialen Südwestafrika: Heinrich Vedder und August Kuhlmann
S. 159 - 182

Barbara Frey
Speere in der Requisite - Die Geschichte der völkerkundlichen Sammlung Bielefeld
S. 183 - 204

Harald Wixforth
Der Bankier für Bielefeld - Hermann Paderstein und das Bankhaus Paderstein in Bielefeld
S. 205 - 220

Andreas Leutzsch
Die zwei Körper des Kanzlers: Bismarck-Denkmäler in Bielefeld
S. 221 - 246

Andreas Kamm
Burg und Festung Sparrenberg. Aspekte ihrer Geschichte und Baugeschichte und Perspektiven der Forschung
S. 247 - 280

Vereinsbericht für 2008
S. 281 - 285

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Jahresberichts
S. 286

Gelehrte Bildung und Humor in Bielefeld

Heinrich Rüthing
Eine Satire auf die Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg aus dem Jahr 1692
14. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg
2009. ISBN 978-3-89534-774-0
Pb. 22 x 14 cm. 80 Seiten mit 29 Abbildungen.

Aus dem Jahr 1692 ist eine Satire überliefert, in der die Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg kritisch unter die Lupe genommen werden. Der knappe Text wird in diesem Band erstmals ediert und kommentiert. Er rückt in origineller Form und oft witziger Weise manche bisher weniger beachtete Aspekte der Bielefelder und Ravensberger Geschichte in ein neues Licht.

Inhalt

Einleitung
S. 7

Der „Cento poeticus“ von 1692
S. 13

Schluß
S. 64

Anmerkungen
S. 68

Nachweise
S. 70

Register
S. 75

Die Glocken von Bielefeld

Glocken hören wir fast täglich, aber wir sehen sie nur selten. Das fazinierende Schlaginstrument hoch in den Türmen unserer Kirchen erklingt seit über 1400 Jahren über ganz Europa und gilt Fachleuten als Kunstwerk nach Gestalt und Klang.

In Bielefeld erklingen heute weit über 200 Glocken in vielstimmigem Geläut oder allein als Ruf zu Gottesdienst und Andacht, zu Freude oder Trauer. Der zum Himmel steigende Glockenklang begleitet alle Menschen.

Neben der allgemeinen Geschichte Bielefelder Glocken - dazu gehört auch Ihre Zerstörung in den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts - geht das reich bebildete Buch nicht nur auf die Inschriften und deren Wandlung im Lauf der Jahrhunderte ein, sondern auch auf die "Glockenmusik", auf Küster, Glöckner, Türme und Turmuhren. 28 Glockengießer haben über Jahrhunderte für Bielefelder Kirchen ihre traditionsreiche Kunst eingesetzt. Dabei wurden zwei bisher unbekannte Bielefelder Glockengießer aus dem 17. Jahrhundert entdeckt. Inventare erfassen alle derzeitigen und historischen Glocken mit ihren wichtigsten Daten und Inschriften sowie die musikalischen Dispositionen der Geläute. Ein Register nennt schließlich die Namen von Stiftern und Pfarrern, wie sie auf insgesamt 359 alten und neuen Glocken in Erz gegossen sind.

13. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, 2008
ISSN 1619-9022
ISBN-978-3-89534-703-0
Gebunden 24 x 16 cm. 264 Seiten. 103 Abbildungen

Harald Propach:
Die Glocken von Bielefeld
Stimme der Kirche, Kulturgut und Kunstwerk

Vorwort
S. 7 - 10

1. Einführung
1.1 Zur allgemeinen Geschichte der Glocke
1.2 Vom alten „bilvelde“ zur modernen Großstadt
S. 11 - 23

2. Aus der Geschichte Bielefelder Glocken
2.1 Von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
2.2 Von 1850 bis zur Gegenwart
2.2.1 Die Zeit der Industrialisierung
2.2.2 Glockenvernichtungen
2.2.3 Wiederaufbau der Geläute nach 1918
2.2.4 Wiederaufbau und Expansion nach 1945
S. 24 - 46

3. Inschriften und Schmuck der Glocken
3.1 Zum Inhalt von Glockeninschriften
3.2 Die Bielefelder Glockeninschriften
S. 47 -56

4. Der Klang der Glocken
4.1 Alte Legenden zum Glockenklang
4.2 Über den alten Brauch des Wetterläutens
4.3 Das „weltliche“ Läuten der Kirchenglocken
4.4 Glockenmusik . die Disposition der Bielefelder Geläute
S. 57 – 68

5. Ordnung und Praxis des Läutens
5.1 Zur kirchlichen Ordnung des Läutens
5.2 Die Aufgaben der Kirchenglocken im Bielefelder Stadtrecht von 1685
S. 69 - 77

6. Küster und Glöckner
S. 78 - 82

7. Glockentürme und Turmuhren
7.1 Türme, Dachreiter, Glockenträger
7.2 Turmuhren zeigen die Vergänglichkeit der Zeit
S. 83 - 99

8. Die Gießer der Bielefelder Glocken
S. 100 - 110

9. Zwei Glockengießer in Bielefeld
S. 111 - 115

10. Zum Schluss
S. 116

11. Verzeichnis und Plan der Bielefelder Kirchen und Kapellen
S. 117 – 119

12. Inventar der Bielefelder Glocken
12.1 Kurzübersicht zu allen Glocken
12.2 Die Glocken in ausführlicher Beschreibung
S. 120 - 235

13. Die Bielefelder Geläute mit drei und mehr Glocken
S. 236 - 242

14. Glockenvernichtung in den Weltkriegen 1917 und 1942
S. 243 - 244

Glossar zu Begriffen der Glockenkunde
S. 245 - 248

Anmerkungen
S. 249 - 254

Quellen und Literaturverzeichnis
S. 255

Abkürzungen
S. 255 – 258

Personenregister
S. 259 - 260