Neuerscheinungen
94. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, Jahrgang 2009
Andreas Kamm
Das Rechnungsbuch des Amtes Sparrenberg von 1549/50
S. 7 - 96
Heinrich Rüthing
Caspar Florenz Consbruch (1655 - 1712) -
Ein Diplomat auf europäischer Bühne vergisst sein "Vaterland zu Bilefeld" nicht
S. 97 - 118
Heinrich Büsemeyer
Daniel Christian Francke (1690 - 1775) -
Ein Schüler August Hermann Franckes wird Pfarrer in Werther
S. 119 - 146
Roland Köhne
Ludwig Volrath Jüngsts Drama "Armin und Germanicus"
S. 147 - 158
Frigga Tiletschke
"Zwischen Untertanengeist und Solidarität" - Ravensberger Missionare im kolonialen Südwestafrika: Heinrich Vedder und August Kuhlmann
S. 159 - 182
Barbara Frey
Speere in der Requisite - Die Geschichte der völkerkundlichen Sammlung Bielefeld
S. 183 - 204
Harald Wixforth
Der Bankier für Bielefeld - Hermann Paderstein und das Bankhaus Paderstein in Bielefeld
S. 205 - 220
Andreas Leutzsch
Die zwei Körper des Kanzlers: Bismarck-Denkmäler in Bielefeld
S. 221 - 246
Andreas Kamm
Burg und Festung Sparrenberg. Aspekte ihrer Geschichte und Baugeschichte und Perspektiven der Forschung
S. 247 - 280
Vereinsbericht für 2008
S. 281 - 285
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Jahresberichts
S. 286
Ravensberger Blätter, Zweites Heft 2009
Thema: Preußen in Ravensberg
- Beiträge
- Richard Sautmann: Preußen -- nur ganz selten! Essay
einer Expedition ins preußisch-osnabrückische
Grenzgebiet
S. 1 - 8
- Joachim Klenner: Ein Allianzwappen aus der
evangelischen Kirche zu Heepen -- Oder: Die von Grest
auf Lübrassen -- Gewinner und Verlierer
brandenburgisch-preußischer Fiskalpolitik
S. 9 - 22
- Claudia Turtenwald-Quiring: "Durchaus nicht in den
üblichen Formen ..."? -- Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal für
Bielefeld
S. 23 - 36
- Heinz-Dieter Zutz: "Morgenlicht leuchte!" -- Ein Roman
von Ernst Nacken
S. 37 - 42
- Buchbesprechungen und Buchanzeigen
- Rolf Botzet: Fachwerkschmuck in
Rödinghausen. Inschriften, Ornamente und Symbole aus 230
Jahren (Wagner)
S. 43
- Christopher Clark: Preußen. Aufstieg und Niedergang
1600 - 1947 (Rath)
S. 44 - 45
- Gemeinde Steinhagen/Heimatverein Steinhagen
e. V. (Hg.): Steinhagen 1258 - 2008. Geschichte und
Entwicklung. 750 Jahre Vergangenheit und Gegenwart
(Sunderbrink)
S. 45 - 47
- Stephan Sensen/Eckhard Trox/Maria Perrefort/Gerhard
Renda/Veit Veltzke (Hg.): Wir sind Preußen. Die
preußischen Kerngebiete in Nordrhein-Westfalen 1609 -
2009 (Rügge)
S. 48 - 49
- Namen, Notizen, Termine
S. 50 - 56
Gelehrte Bildung und Humor in Bielefeld

Heinrich Rüthing
Eine Satire auf die Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg aus dem Jahr 1692
14. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg
2009. ISBN 978-3-89534-774-0
Pb. 22 x 14 cm. 80 Seiten mit 29 Abbildungen.
Aus dem Jahr 1692 ist eine Satire überliefert, in der die
Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg
kritisch unter die Lupe genommen werden. Der knappe Text wird
in diesem Band erstmals ediert und kommentiert. Er rückt in
origineller Form und oft witziger Weise manche bisher weniger
beachtete Aspekte der Bielefelder und Ravensberger Geschichte
in ein neues Licht.
Inhalt
Einleitung
S. 7
Der „Cento poeticus“ von 1692
S. 13
Schluß
S. 64
Anmerkungen
S. 68
Nachweise
S. 70
Register
S. 75
Die Glocken von Bielefeld
Glocken hören wir fast täglich, aber wir sehen sie nur
selten. Das fazinierende Schlaginstrument hoch in den Türmen
unserer Kirchen erklingt seit über 1400 Jahren über ganz
Europa und gilt Fachleuten als Kunstwerk nach Gestalt und
Klang.
In Bielefeld erklingen heute weit über 200 Glocken in
vielstimmigem Geläut oder allein als Ruf zu Gottesdienst und
Andacht, zu Freude oder Trauer. Der zum Himmel steigende
Glockenklang begleitet alle Menschen.
Neben der allgemeinen Geschichte Bielefelder Glocken - dazu
gehört auch Ihre Zerstörung in den Weltkriegen des
20. Jahrhunderts - geht das reich bebildete Buch nicht nur auf
die Inschriften und deren Wandlung im Lauf der Jahrhunderte
ein, sondern auch auf die "Glockenmusik", auf Küster,
Glöckner, Türme und Turmuhren. 28 Glockengießer haben über
Jahrhunderte für Bielefelder Kirchen ihre traditionsreiche
Kunst eingesetzt. Dabei wurden zwei bisher unbekannte
Bielefelder Glockengießer aus dem 17. Jahrhundert
entdeckt. Inventare erfassen alle derzeitigen und historischen
Glocken mit ihren wichtigsten Daten und Inschriften sowie die
musikalischen Dispositionen der Geläute. Ein Register nennt
schließlich die Namen von Stiftern und Pfarrern, wie sie auf
insgesamt 359 alten und neuen Glocken in Erz gegossen sind.
13. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg,
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, 2008
ISSN 1619-9022
ISBN-978-3-89534-703-0
Gebunden 24 x 16 cm. 264 Seiten. 103 Abbildungen
Harald Propach:
Die Glocken von Bielefeld
Stimme der Kirche, Kulturgut und Kunstwerk
Vorwort
S. 7 - 10
1. Einführung
1.1 Zur allgemeinen Geschichte der Glocke
1.2 Vom alten „bilvelde“ zur modernen Großstadt
S. 11 - 23
2. Aus der Geschichte Bielefelder Glocken
2.1 Von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
2.2 Von 1850 bis zur Gegenwart
2.2.1 Die Zeit der Industrialisierung
2.2.2 Glockenvernichtungen
2.2.3 Wiederaufbau der Geläute nach 1918
2.2.4 Wiederaufbau und Expansion nach 1945
S. 24 - 46
3. Inschriften und Schmuck der Glocken
3.1 Zum Inhalt von Glockeninschriften
3.2 Die Bielefelder Glockeninschriften
S. 47 -56
4. Der Klang der Glocken
4.1 Alte Legenden zum Glockenklang
4.2 Über den alten Brauch des Wetterläutens
4.3 Das „weltliche“ Läuten der Kirchenglocken
4.4 Glockenmusik . die Disposition der Bielefelder Geläute
S. 57 – 68
5. Ordnung und Praxis des Läutens
5.1 Zur kirchlichen Ordnung des Läutens
5.2 Die Aufgaben der Kirchenglocken im Bielefelder Stadtrecht von 1685
S. 69 - 77
6. Küster und Glöckner
S. 78 - 82
7. Glockentürme und Turmuhren
7.1 Türme, Dachreiter, Glockenträger
7.2 Turmuhren zeigen die Vergänglichkeit der Zeit
S. 83 - 99
8. Die Gießer der Bielefelder Glocken
S. 100 - 110
9. Zwei Glockengießer in Bielefeld
S. 111 - 115
10. Zum Schluss
S. 116
11. Verzeichnis und Plan der Bielefelder Kirchen und Kapellen
S. 117 – 119
12. Inventar der Bielefelder Glocken
12.1 Kurzübersicht zu allen Glocken
12.2 Die Glocken in ausführlicher Beschreibung
S. 120 - 235
13. Die Bielefelder Geläute mit drei und mehr Glocken
S. 236 - 242
14. Glockenvernichtung in den Weltkriegen 1917 und 1942
S. 243 - 244
Glossar zu Begriffen der Glockenkunde
S. 245 - 248
Anmerkungen
S. 249 - 254
Quellen und Literaturverzeichnis
S. 255
Abkürzungen
S. 255 – 258
Personenregister
S. 259 - 260