300 Jahre Akzisestädte
Von Dörfern zu Städten
Im Jahr 1719 wurde die Grafschaft Ravensberg auf einen Schlag um acht Städte reicher. Seinerzeit erhob der preußische König und Landesherr acht Dörfer zu Städten. Nunmehr existierten in Ravensberg neben den beiden „alten“ Städten Bielefeld und Herford weitere acht „neue“ Städte – die sogenannten Akzisestädte. Ihren Namen bekamen die Orte, weil die Preußen hier mit der „Akzise“ eine bestimmte Form der Umsatzsteuer erhoben. Die Stadt- und Steuerreformen prägten nachhaltig die Entwicklung der Region.
Der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg hat im Jahr 2019 das 300-jährige Stadtwerdungsjubiläum zum Anlass genommen, diesen besonderen, ausschließlich in Westfalen bestehenden Stadttypus zu untersuchen. Neben einer wissenschaftlichen Fachtagung, deren Ergebnisse auch publiziert wurden, entstand eine Wanderausstellung, die durch alle acht „Akzisestädte“ tourte und die darüber hinaus in Form einer digitalen Publikation vorliegt.
Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen.
300 Jahre Stadtrechte
Hier geht es zur digitalen Version der Ausstellungspublikation „300 Jahre Stadtrechte in Ravensberg. Acht Städte und ihre Geschichte“.

