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Die Glocken von BielefeldGlocken hören wir fast täglich, aber wir sehen sie nur selten. Das fazinierende Schlaginstrument hoch in den Türmen unserer Kirchen erklingt seit über 1400 Jahren über ganz Europa und gilt Fachleuten als Kunstwerk nach Gestalt und Klang. In Bielefeld erklingen heute weit über 200 Glocken in vielstimmigem Geläut oder allein als Ruf zu Gottesdienst und Andacht, zu Freude oder Trauer. Der zum Himmel steigende Glockenklang begleitet alle Menschen. Neben der allgemeinen Geschichte Bielefelder Glocken - dazu gehört auch Ihre Zerstörung in den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts - geht das reich bebildete Buch nicht nur auf die Inschriften und deren Wandlung im Lauf der Jahrhunderte ein, sondern auch auf die "Glockenmusik", auf Küster, Glöckner, Türme und Turmuhren. 28 Glockengießer haben über Jahrhunderte für Bielefelder Kirchen ihre traditionsreiche Kunst eingesetzt. Dabei wurden zwei bisher unbekannte Bielefelder Glockengießer aus dem 17. Jahrhundert entdeckt. Inventare erfassen alle derzeitigen und historischen Glocken mit ihren wichtigsten Daten und Inschriften sowie die musikalischen Dispositionen der Geläute. Ein Register nennt schließlich die Namen von Stiftern und Pfarrern, wie sie auf insgesamt 359 alten und neuen Glocken in Erz gegossen sind. 13. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, 2008ISSN 1619-9022 ISBN-978-3-89534-703-0 Gebunden 24 x 16 cm. 264 Seiten. 103 Abbildungen Harald Propach: Die Glocken von Bielefeld Stimme der Kirche, Kulturgut und Kunstwerk Vorwort S. 7 - 10 1. Einführung 1.1 Zur allgemeinen Geschichte der Glocke 1.2 Vom alten „bilvelde“ zur modernen Großstadt S. 11 - 23 2. Aus der Geschichte Bielefelder Glocken 2.1 Von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts 2.2 Von 1850 bis zur Gegenwart 2.2.1 Die Zeit der Industrialisierung 2.2.2 Glockenvernichtungen 2.2.3 Wiederaufbau der Geläute nach 1918 2.2.4 Wiederaufbau und Expansion nach 1945 S. 24 - 46 3. Inschriften und Schmuck der Glocken 3.1 Zum Inhalt von Glockeninschriften 3.2 Die Bielefelder Glockeninschriften S. 47 -56 4. Der Klang der Glocken 4.1 Alte Legenden zum Glockenklang 4.2 Über den alten Brauch des Wetterläutens 4.3 Das „weltliche“ Läuten der Kirchenglocken 4.4 Glockenmusik . die Disposition der Bielefelder Geläute S. 57 – 68 5. Ordnung und Praxis des Läutens 5.1 Zur kirchlichen Ordnung des Läutens 5.2 Die Aufgaben der Kirchenglocken im Bielefelder Stadtrecht von 1685 S. 69 - 77 6. Küster und Glöckner S. 78 - 82 7. Glockentürme und Turmuhren 7.1 Türme, Dachreiter, Glockenträger 7.2 Turmuhren zeigen die Vergänglichkeit der Zeit S. 83 - 99 8. Die Gießer der Bielefelder Glocken S. 100 - 110 9. Zwei Glockengießer in Bielefeld S. 111 - 115 10. Zum Schluss S. 116 11. Verzeichnis und Plan der Bielefelder Kirchen und Kapellen S. 117 – 119 12. Inventar der Bielefelder Glocken 12.1 Kurzübersicht zu allen Glocken 12.2 Die Glocken in ausführlicher Beschreibung S. 120 - 235 13. Die Bielefelder Geläute mit drei und mehr Glocken S. 236 - 242 14. Glockenvernichtung in den Weltkriegen 1917 und 1942 S. 243 - 244 Glossar zu Begriffen der Glockenkunde S. 245 - 248 Anmerkungen S. 249 - 254 Quellen und Literaturverzeichnis S. 255 Abkürzungen S. 255 – 258 Personenregister S. 259 - 260
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